Video Clips Pfarrer Dieter Kern


  • "Wie alles anfing – das 10 Fingergebet"


    Ich liege im Bett und überlege bei jedem meiner zehn Finger.

    Was war heute schön?

    Dabei nehme ich jeweils den Finger in die Hand. Das hilft mir, mich zu konzentrieren In der Regel fällt einem nach dem 5. Finger nichts mehr ein. Dann einfach eine Weile warten. Danach kommen doch noch ein paar gute Erinnerungen.
    Am Ende bete ich:

    "Gott, ich danke dir für diesen guten Tag.“




  • Tagesrückblick mit Magnolie


    Diese Übung nennt sich eigentlich „Gebet der liebenden Aufmerksamkeit“


    Folgende Punkte sind bei dieser „Tagesschau“ wichtig:


    1. Schauen

    Entweder der Reihe nach oder bunt durcheinander.

    2. Zeitlupe - Zeitraffer

    Du kannst einzelne Bilder in Zeitlupe oder sogar als Standbild anschauen.
    Du kannst so lange in der Erinnerung bleiben, wie du willst. Es ist auch möglich manches nur kurz und schnell anzuschauen.

    3. Kein Zwang zur Vollständigkeit

    Wenn Du nicht alle Nachrichten bzw. Erlebnisse angeschaut hast, ist das nicht schlimm. Ein paar wichtige Punkte angeschaut zu haben, genügt.

    4. Dauer: 5 Minuten

    Die fünf Minuten musst du voll ausschöpfen. Nicht vorher aufhören! Lieber 5 Minuten und 5 Sekunden. (Wenn du willst, kannst du auch länger machen)

    5. Warten können

    Wenn nichts kommt, bitte abwarten. Nach einer Weile kommen die Bilder, nur Geduld!

    6. Nicht bewerten

    Alles darf sein, wie es war.
    Den Tag wertfrei vorüberziehen lassen. Es ist wie es ist.
    Ich klage mich nicht an für das, was schief lief.
    Ich schaue es einfach an. Ich freue mich an dem, was schön war.

    Ablauf:

    Vorbereitung
    Suche dir eine gute Sitzhaltung. Lass Dir etwas Zeit, um ruhig zu werden Anfangsgebet:

    Diesen Tag Herr,
    leg ich zurück in deine Hände,
    denn du gabst ihn mir.
    Du Herr bist doch der Zeiten Ursprung und ihr Ende, ich vertraue dir.
    Amen

    Tagesschau (5 Minuten)
    1.Durchgang: wo waren gute Momente?
    2.Durchgang: Wo hat ein unguter Geist gewirkt?

    Abschlussgebet:

    Danke, Herr, für alles, was heute gut war.
    Das, was mir misslungen ist, war so wie es war.
    Schenke mir eine gute Nacht.
    Amen




  • Tagesabschluss – Umgang mit dem Wimmelbild

    Wohl jeder kennt aus seiner Kindheit Wimmelbilder.
    Bis man auf einem Wimmelbild eine bestimmte Einzelheit entdeckt hat, braucht es Zeit.
    Genauso ist es, wenn man auf seinen Tag zurückschaut.
    Da sieht man auch zunächst nur ein Gewimmel, und es dauert, bis man die guten Dinge des Tages entdeckt hat, für die man Gott danken möchte.

    Übung:

    Schau dir das Wimmelbild deines Tages an und versuche, darin das Gute, das dir Gott heute geschenkt hat, zu entdecken.

    Zwei Leitfragen:

    1. Wofür bin ich dankbar?
    2. Was will ich loslassen?

    Versuchen Sie, auf jede Frage drei Antworten zu finden.

    Noch ein Tipp, falls Sie diese Übung zuhause wiederholen wollen:
    Es hilft, die Antworten in Stichworten aufzuschreiben.




  • "ALI"


    Ali ist eine Abkürzung für drei Worte:

    A = atmen
    L = lächeln
    I = innehalten

    Veranschaulichung:

    Ich erlebe etwas..……...ALI praktizieren……..….dann reagieren

    Wirkung dieser Übung:
    Ich bin langsamer
    und verschaffe mir dadurch einen Freiraum, in dem ich die Möglichkeit habe,
    mich selbst zu regulieren.

    Das heißt:

    Ich verfalle nicht in einen Automatismus oder in eine Fremdbestimmung,
    sondern ich bestimme selber, wie ich handeln will.

    Anmerkung:

    Das Innehalten kann einfach ein kurzer Blick zum Himmel sein, ein kurzes Stoßgebet.




  • "Sich bekreuzigen"

    Mit den Fingern der rechten Hand berühre ich der Reihe nach
    meine Stirn – Brust/Bauch - linke Schulter - rechte Schulter

    Dabei spreche ich:

    „Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

    Bedeutung.

    1. Indem ich das Kreuzzeichen über mir schlage,
    sage ich:
    Ich gehöre zu Jesus Christus
    mit meinem Denken (Stirn)
    mit meinem Herzen (Brust)
    mit meinem Wollen und Handeln (Schultern)

    2. Ich erinnere mich, dass ich auf den Namen des Dreieinigen Gottes getauft bin und sein Kind bin.

    3. Manchmal kann das Kreuzzeichen für mich auch wie ein Schutzschild vor Gefahren und Feinden sein.
    Jesus selbst ist das Schutzschild

    4. Vertikaler Balken = Gott kommt auf die Erde in JC
    Ich bin mit Gott verbunden nach oben Horizontaler Balken =Links und rechts bin ich mit Menschen verbunden.



  • Morgens: Worauf freue ich mich?
    Abends: die Perle des Tages.

    Bevor ich aufstehe und das Bett verlasse, überlege ich mir eine Sache, auf die ich mich heute freue.
    Erst wenn ich diese Sache gefunden habe steh ich auf.

    Am Ende des Tages frage ich mich:
    Was nehme ich mit?
    Was bleibt?
    Was ist kostbar für mich?

    Diesen Schatz hüte ich.
    Und schaue ihn an.
    Und freue mich daran.

    Ich merke:

    Dieser Tag war gut.
    Mir ist etwas Wertvolles geschenkt worden!




  • "Unterwegsgebet mit Handflächen"

    1. Schritt:

    Ich halte meine Hände mit den Handflächen nach unten.
    Das kann auch sehr unauffällig geschehen, ohne dass es jemand in meiner Umgebung bemerkt.

    Ich zeige damit:

    Ich will loslassen.; z. B. meinen Ärger, Unsicherheit, Termindruck …
    Mit offenen Händen nach unten kann ich nichts festhalten.
    Alles fällt mir aus der Hand – hinein in eine andere Hand, in Gottes Hand.

    2. Schritt:

    Ich drehe die Hände mit den Handflächen nach oben, sie werden zu offenen Schalen.
    Ich bitte Gott, dass er mir gibt, was ich nötig habe.
    Auch das kann sehr unauffällig geschehen.
    Diese kleine Übung hilft im Durcheinander des Alltags.
    Der Knoten im Bauch löst sich.
    Ich erinnere mich an Gott.

    Ich spüre: Er ist da. Er nimmt Lasten ab und hilft.